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Einsteiger Guide: Geld verdienen - Welche Einnahmequellen gibt es?

May 1, 2018

Geld mit dem eigenen Blog zu verdienen ist gar nicht so schwer. Die Einnahmequellen die wir hier nun vorstellen, eigenen sich für jede Art von Webseite.

Blogger oder Influencer zu sein, hat sich in den letzten Jahren von einem Hobby zu einem ernstzunehmenden Beruf entwickelt.

Mit bloggen ist es heute wesentlich leichter einen Nebenverdienst zu erzielen oder sogar komplett davon leben können.

Die Einnahmequellen werden zunächst in verschiedene Kategorien unterteilt:

  1. Affiliate Marketing
  2. Advertising
  3. Bezahlte Links
  4. Digitale Produkte
  5. Physische Produkte
  6. Dienstleistungen

Betrachten wir nun die einzelnen Einnahmequellen einmal genauer.

1. Affiliate Marketing

Das Affiliate Marketing ist eine der bevorzugten und profitabelsten Einnahmequellen.

Produkte oder Dienstleistungen können hervorgehoben werden die du selbst verwendest und nutzt, ohne Arbeit oder Pflege für die Produkte selbst erledigen zu müssen.

Partnerprogramme lassen sich sehr schnell integrieren und hat bei entsprechender Themenrelevanz auch eine hohe Conversion.

Was ist Affiliate Marketing?

Als Affiliate wirbst du für das Produkt oder die Dienstleistung eines anderen bei deinen Lesern.

Das beworbene Produkt verlinkt über einen einzigartigen dir zugeschlüsselten Link, auch RefID genannt. Dies kann in Form eines Textlink, eines Werbebanner oder einem PopUp erfolgen.

Wenn jemand nun auf diesen Link klickt und eine gewünschte Aktion durchführt, erhälst du eine Vergütung.

Wie finde ich geeignete Partnerprogramme?

Es gibt tausende von Affiliate-Programmen, zu den bekanntesten gehören Amazon und ebay.

Sehr viele verschiedene Partnerprogramme findest du bei Affiliate-Netzwerken:

Bei der Recherche nach einem speziellen Partnerprogramm helfen dir Affiliate-Verzeichnisse:

Welche Arten der Vergütung gibt es?

  • Pay per Sale - der Werbetreibende erhält eine einmalige Vergütung, pro erfolgreich verkauften Produkt.
  • Pay per Click - der Werbetreibende erhält eine einmalige Vergütung, pro erfolgreich gemessenen Klick auf den Link.
  • Pay per Lead - der Werbetreibende erhält eine einmalige Vergütung, pro erfolgreicher Anmeldung für einen Newsletter, Gewinnspiel oder Account.
  • Pay per View - der Werbetreibende erhält eine einmalige Vergütung, pro erfolgreich vermittelten Videoverkauf. Der Nutzer zahlt dabei nur für tatsächlich gesehene Inhalte.
  • Pay per Install - der Werbetreibende erhält eine einmalige Vergütung, pro erfolgreicher Installation. Das häufigste Anwendungsbeispiel ist der Einsatz bei Demoversionen.
  • Pay per Lifetime - der Werbetreibende erhält eine laufende Vergütung, pro erfolgreich vermittelten Kunden. Diese Vergütung kann monatlich oder auch jährlich erfolgen.

Ein Partnerprogramm Anbieter kann auch zwei oder mehrere Vergütungsmodelle miteinander kombinieren.

Wie beispielsweise bei unserem Affiliate, erhält jeder Werbetreibende eine Pay per Sale Vergütung und zusätzlich eine Lifetime Vergütung.

Empfehlung

Achte bei der Auswahl deiner Partnerprogramme vor allem darauf, dass ein langfristiger Einsatz möglich ist.

Einige Partnerprogramme werden nur 1 oder 2 Jahre betrieben, wenn es sich dabei nicht gerade um Trendthemen handelt, ist die Umstellung auf einen anderen Partner mit manuellen Aufwand verbunden.

Ziehe Lifetime Vergütungen immer den anderen Arten der Vergütung vor.

Die Vergütung von Pay per Lifetime im Vergleich zum Pay per Sale fällt geringer aus.

Doch wenn davon auszugehen ist, dass der geworbene Partner dieses Produkt oder Dienstleistung über mehrere Jahre verwenden wird, dann muss man kein Rechengenie sein, um zu erkennen mit welcher Art der Vergütung letztlich mehr verdient werden kann.

Noch heute erhalten wir jährlich Lifetime Vergütungen von Partnerprogrammen in vierstelliger Höhe, obwohl wir seit mehr als 10 Jahren, diese weder aktiv bewerben noch gibt es die damals dafür geschaffenen Webseiten noch.

2. Advertising

Unternehmen wollen ihr Produkt bei potenziellen Kunden platzieren.

Diese können an Advertising auf deiner Webseite interessiert sein, sofern deine Leser zu den Zielgruppen gehören.

Hier sind 6 Möglichkeiten, wie du Werbung in deinen Blog integrieren kannst:

2.1. Werbeanzeigen

Der Global Player unter den Werbeanzeigen ist Google Adsense.

Google stellt über ein dutzend verschiedene Anzeigengrößen zur Verfügung, sodass für jeden Blog die passende Größe dabei sein sollte.

Seit kurzem ist das einbinden mit den neuen automtischen Google Anzeigen sogar noch einfacher geworden.

Automatische Anzeigen können separat oder in Kombination mit Google Anzeigen eingesetzt werden.

Google scannt deine Webseite, findet geeignete Anzeigen-Placements und liefert die Anzeigen aus, wenn davon auszugehen ist, das eine gute Leistung erzielt und die Nutzererfahrung nicht beeinträchtigt wird.

Vorteile der automatischen Anzeigen:

  • Einfache Verwendung: Derselbe Anzeigencode muss nur einmal auf jeder Seite eingefügt werden. Google kümmert sich dann um den Rest.
  • Intelligente Auslieferung: Die Anzeigen werden genau dann über AdSense bereitgestellt, wenn eine gute Leistung ohne Einschränkung der Nutzererfahrung zu erwarten ist.
  • Potenzielle Steigerung des Gesamtumsatzes: Automatische Anzeigen können separat oder in Kombination mit Google Anzeigen eingesetzt werden. Wenn auf der Website weitere Placements zur Monetarisierung verfügbar sind, können diese mithilfe automatischer Anzeigen erkannt werden.

Eine gute Alternative oder Ergänzung zu Google Adsense ist Plista, durch den Einsatz von native advertising überzeugt der Anbieter mit einer hohen Nutzerakzeptanz.

Auch bei Plista erfolgt die Vergütung auf Klickbasis.

2.2. Werbebanner

Werbebanner können flexibel an vielen Stellen deiner Webseite platziert werden.

Es ist jedoch schwierig geeignete Werbepartner ausfindig zu machen. Es kann daher sehr hilfreich sein, sich von direkten Mitbewerbern ein paar Ideen aufzeigen zu lassen.

Werbebanner auf der eigenen Webseite anzubieten macht meist erst Sinn, wenn dein Blog bereits über ausreichend Traffic verfügt.

Es gibt ein paar Anbieter, die dich bei der Vermarktung unterstützen können, z.B. BuySellAds, Blogfoster und Adshopping.

2.3. Bezahlte Beiträge

Oder auch Sponsored Posts genannt, für deren Veröffentlichung man von einem Unternehmen bezahlt wird.

Darin werden Produkte oder Dienstleistungen des Unternehmens vorgestellt oder gezeigt.

Wie viel du mit bezahlten Beiträgen verdienen kannst ist abhängig von der Qualität deiner Webseite.

Früher wurde als Qualitätsansatz der Pagerank hergenommen, dieser wurde jedoch von Google eingestampft, sodass heute eine Vielzahl an Faktoren eine Rolle spielen.

Bekannte Anbieter über die du an solche Aufträge kommen kannst sind Domainboosting und Blogmission.

2.4. Testberichte und Advertorials

Ein Advertorial ist die redaktionelle Aufbereitung einer Werbeanzeige, die den Anschein eines redaktionellen Beitrages erwecken soll.

Das Advertorial zählt zu den Werbeformen, die vom Adressaten nicht eindeutig der Werbung oder Öffentlichkeitsarbeit zugeordnet werden kann.

Bei einem Testbericht verhält es sich ähnlich wie bei einem Advertorial oder einem bezahlten Beitrag.

Nur mit dem Unterschied, dass hier eben erst noch ein Produkt oder eine Dienstleistung getestet wird, über die anschließend berichtet wird.

2.5. Giveaways & Reviews

Ähnlich wie bei den Testberichten, nur dass als Bezahlung ein kostenloses Produkt gestellt wird.

Anschließend verfasst du einen Erfahrungsbericht oder Testbericht, je nachdem was vereinbart wurde.

Besonders spannend können solche Aufträge sein, wenn du einen Reiseblog schreibst.

In der Vergangenheit haben wir selbst schon Wellnesshotels kostenlos für 2-3 Tage mit Vollpension testen können.

Als Gegenleistung wurde ein kurzes max. 5 Minuten Video über das Wellnesshotel erstellt, welches im eigenen YouTube Kanal und Blog verbreitet wurde.

2.6. Newsletter und Video Sponsoring

Werbung in Newslettern in Form von Bannern und Verlinkungen oder Mini-Werbung in Videos oder Podcast-Episoden.

Diese können aber auch ganz banal im Hintergrund angebracht sein, die als nicht offensichtliche Werbung wahrgenommen werden (Schleichwerbung).

3. Bezahlte Links

Für Blogger ist der Verkauf oder die Vermietung von Links im eigenen Blog eine lukrative Einnahmemöglichkeit.

Bei der Miete erfolgt die Zahlung monatlich oder jährlich, beim Verkauf einmalig.

Verlinkungen sind immer noch sehr wichtig um das Ranking von Webseiten in den Suchmaschinen zu verbessern.

Unternehmen haben oft Schwierigkeiten an themenrelevante Backlinks zu kommen.

Heute geht der Trend jedoch von Sidebarlinks oder Footerlinks hin zu Contentlinks.

Zu den wichtigsten Anbietern gehören Backlinks und SeedingUp.

Der Vorteil ist, dass bereits nach kurzer Zeit auch höhere Einnahmen generiert werden können. Verlinkungen lassen sich zudem sehr schnell in den Blog einbauen.

Der Nachteil ist, dass Google Linkverkauf oder Linkmiete nicht gerne sieht und bei entsprechenden Auffälligkeiten kann dies eine Abstrafung nach sich ziehen.

Achte deshalb bei der Umsetzung darauf, dies nicht zu übertreiben und nicht öffentlich zu bewerben.

4. Digitale Produkte

Wer schon über höheren Traffic auf seinem Blog verfügt, kann auf weitere lohnenswerte Einnahmequellen zurückgreifen.

Viele Blogger erstellen und verkaufen ihre eigenen digitalen Produkte und greifen dabei auf den Verkaufskanal von digistore24 zurück.

Der Vorteil ist, es wird wenig bis gar kein Investitionskapital benötigt, deshalb besteht nur wenig bis gar kein finanzielles Risiko.

Der Nachteil ist, ein gewisser Bekanntheitsgrad innerhalb der Nische wird benötigt. Auch ist es sehr aufwendig, um exklusive Inhalte zu erstellen.

Beispiele für digitale Produkte, die Blogger erstellen:

  • E-Books
  • E-Learning
  • Onlinekurse und Workshops
  • Premium Inhalte
  • Fotos
  • Audio und Videos
  • Mitgliedschaftsseite

Digitale Produkte sind eine spannende Angelegenheit für deine Fans.

Um dich langfristig als Experte zu positionieren, solltest du mindestens eines dieser Produkte anbieten.

5. Physische Produkte

Der Verkauf von eigenen Produkten kann sich lohnen, dass zeigen viele Beispiele von Bloggern die darüber ganz offen berichten.

Die Umsetzung von eigenen Produkten kann teilweise mit viel Arbeit und auch hohen Investitionskosten verbunden sein.

Der Vorteil ist, es werden deutlich höhere Einnahmen erzielt als bei anderen Methoden, auch besteht keine Abhängigkeit von Werbepartnern.

Der Nachteil ist, erhöhter Supportaufwand und mehr Verwaltungsaufwand, sowie mehr Aufwand durch den Warenversand.

Einige Beispiele für eigene physische Produkte:

  • Bücher
  • Handgefertigte Produkte
  • Hergestellte Produkte
  • Retail Produkte

Informiere dich vor der Umsetzung ausreichend über die Herstellung, die Lagerhaltung, den Versand, der Rücksendung und den rechtlichen Bedingungen die dafür notwendig sind.

6. Dienstleistungen

Dienstleistungen anzubieten ist ein ausgezeichneter Weg, um schnell Geld zu verdienen, weil die Startkosten niedrig sind.

Einige Blogger, können durch die Bekanntheit in ihrer Nische, bezahlte Dienstleistungen anbieten. Diese können lokal oder virtuell angeboten werden.

Der Vorteil ist, es wird wenig bis gar kein Inventar benötigt, da du für deine Fähigkeiten bezahlt wirst.

Der Nachteil ist, dass es nicht skalierbar.

Welche Dienstleistungen könnten beispielsweise angeboten werden?

Beratertätigkeiten

Ähnlich wie bei den digitalen Produkten funktioniert das am besten in Beratungsnischen wie Online-Marketing, Fitness, Finanzen, E-Commerce, Self-Publishing oder Self-Help.

Beratertätigkeiten können in den meisten Fällen ortsunabhänig per Skype, Telefon oder E-Mail durchgeführt werden.

Coaching

Ein Coaching, kann langfristig oder auch kurzfristig angeboten werden. Darunter fallen auch Seminare, Tagungen oder Schulungen.

Im Unterschied zur Beratertätigkeit werden keine direkten Lösungsvorschläge durch den Coach geliefert, sondern die Entwicklung eigener Lösungen begleitet.

Sprecher auf Veranstaltungen

Auf vielen Messen, Events und Veranstaltungen werden gerne Sprecher zu bestimmten Themen eingeladen, die dann für ein paar Stunden oder Redeslots das Expertenwissen den Zuschauern mitteilen.

Kurse organisieren

In deinem Blog dreht sich alles um das Thema grillen, dann ist es ein leichtes, hier Grill-Kurse anzubieten.

Kurse zu organisieren eignet sich hauptsächlich für Themen die man riechen, schmecken oder von Hand umsetzen muss.

Fazit

Verwende so viele Einnahmequellen wie nur möglich und versteife dich nicht nur auf eine bestimmte.

Bedenke dabei auch, deine Leser nicht mit Werbung zu überlagern.

Geld verdienen ist das Eine, Leser dadurch zu verlieren das andere. Der Mittelweg ist oftmals eine gute Lösung.

Spannende Inhalte sind der Schlüssel für einen langfristigen Erfolg.

Jeder Blogger hat andere Einnahmequellen. Es gibt kein richtig oder falsch, dass ist das Schöne daran.

Den Möglichkeiten sind keine Grenzen gesetzt, finde die für dich passenden Einnahmequellen.

Vermeide es andere Blogger 1:1 zu kopieren. Microsoft ist auch nicht Apple und Apple ist auch nicht Microsoft.

Finde deine Alleinstellungsmerkmale (unique selling proposition, USP) und führe A/B-Test durch um herauszufinden welche Werbung bei deinen Lesern am besten ankommt.

Was du von den erfolgreichen Bloggern lernen kannst, blogge nicht nur um Geld zu verdienen.

Identifiziere dich mit deinem Thema, setze es mit Leidenschaft und Engagement um.

Geld verdienen kommt dann von alleine.

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Jamie Kleven
Seit Jugendtagen begeistert ihn die Welt der digitalen Medien. Recht schnell stellt er fest, dass auf Basis dieser Digitalität, viel mehr möglich ist, als nur Zeitvertreib oder einfache Recherche.
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