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Einsteiger Guide: YouTube vs Vimeo: Welcher Anbieter ist besser für Videos?

May 1, 2018

Die beliebtesten Plattformen um Videos hochzuladen sind zweifelsfrei YouTube und Vimeo. Doch welche Plattform ist für mich die bessere Lösung?

In diesem Beitrag erläutern wir euch die Vorteile und Nachteile der jeweiligen Video Plattformen einmal genau.

Warum überhaupt YouTube oder Vimeo für meine Videos nutzen?

Auch wenn Videos direkt in WordPress hochgeladen werden können, so können diese jedoch nicht direkt abgespielt (gestreamt) werden.

Die Dateigröße von Videos ist oftmals sehr groß und die meisten WordPress Hosting Anbieter unterstützen keine für Video-Steaming optimierten Server.

Greifen gleichzeit mehrere Besucher auf die Videos der Webseite zu, kann dies den Server schnell zum Absturz bringen.

Ein weiteres Problem sind die nicht vorhandenen Serverressourcen und Technologien, die Anbieter wie YouTube und Vimeo einsetzen.

Dieser Umstand macht sich gerade bei Besuchern mit langsamen Internetverbindungen bemerkbar und hochwertige Videos dauern ewig, bis diese abgespielt oder geladen werden.

Hochgeladene Videos bei Youtube oder Vimeo lassen sich problemlos in WordPress einbetten.

Betrachten wir beide Anbieter nun einmal genau, um zu erfahren, welche Video-Plattform die bessere Lösung für dich ist.

Die Preisgestaltung

Beide Anbieter YouTube und Vimeo sind auf Gewinn ausgelegte Unternehmen.

YouTube:

YouTube ist kostenlos, weil in den Videos Werbeanzeigen eingespielt werden über welchen sich die Video-Plattform finanziert.

Für das erstellen und hochladen von Videoes gibt es keinerlei Begrenzungen. Lediglich eine Maximallänge von 15 Minuten besteht anfangs, was jedoch nach einer Überprüfung aufgehoben werden kann.

Vimeo:

Vimeo ist lediglich in einem kleinen Rahmen kostenlos, dafür jedoch gänzlich ohne Werbeanzeigen.

Die Tarife bei Vimeo unterscheiden sich doch sehr deutlich in Upload-Grenzen und Funktionen.

Die Upload-Limits

Beide Video-Plattformen haben unterschiedliche Richtlinien für die Videoinhalte.

YouTube:

Jeder Nutzer kann unbegrenzt viele Videos hochladen, diese dürfen anfangs maximal 15 Minuten lang sein.

Nach einer Kontoüberprüfung können Videos mit bis zu 12 Stunden oder 128 GB Dateigröße hochgeladen werden.

Vimeo:

Vimeo bietet unterschiedliche Tarife mit steigenden Speichergrößen an.

  • Basic: 500 MB pro Woche bis zu 25 GB pro Jahr
  • Plus: 5 GB pro Woche bis 250 GB pro Jahr
  • PRO: 20 GB pro Woche bis zu 1 TB pro Jahr
  • Business: Keine wöchentlichen Limits und bis zu 5 TB Gesamtspeicher

Die Videobearbeitung

Sowohl YouTube als auch Vimeo bieten hier umfangreiche Videobearbeitungen an.

YouTube:

YouTube bietet leistungsstarke Funktionen zur Videobearbeitung. Der Video-Editor bietet die nachträgliche Bearbeitung von zuvor hochgeladenen Videos, Fotos, Titeln und mehr.

Die webbasierten Videobearbeitungswerkzeuge bieten einen einfachen und leichten Videoerstellungsprozess.

Mit YouTube können den Videos auch Links, Anmerkungen und Untertitel hinzugefügt werden. Zusätzlich wird auch eine Live-Steaming-Funktion angeboten.

Vimeo:

Vimeo bietet nicht so viele Funktionen zur Videobearbeitung wie YouTube, es sind jedoch alle zur Bearbeitung notwendigen Funktionen vorhanden.

Es lassen sich die Beschreibung, Kategorie, Tags, Lizenz und Zuschauerbewertungen einfügen.

Ein nachträgliches einfügen von Untertitel oder anklickbare Links ist bei Vimeo nicht möglich. Wer dies gerne hätte, müsste dies eigenständig bereits in das hochgeladene Video integrieren.

Anders als bei YouTube lässt sich bei Vimeo jedoch das bereits veröffentliche Video durch eine neue Version ersetzen. Gerade bei Tutorials oder Lerninhalten ist das eine perfekte Lösung.

Bei YouTube würde eine solche Änderung eine neue URL bedeuten und somit würde das Video quasi wieder bei 0 beginnen (keine Kommentare, keine Besucher etc.).

Die Reichweite

Beide Plattformen bieten Optionen zum Teilen von Videos in den sozialen Medien, die automatisch im Video-Player integriert sind an.

YouTube:

Da YouTube zu Google gehört, ist die Größe und Reichweite ein offensichtlicher Vorteil.

Bei fast allen Android Handys weltweit ist die YouTube-App bereits vorinstalliert.

Mit mehr als 1 Milliarde Nutzern macht YouTube ein Drittel des Internets aus und wird neben google auch als zweithäufigste Suchmaschine verwendet.

Vimeo:

Auch wenn Vimeo augenscheinlich weniger Nutzer hat, so kann sich die Video-Plattform mit mehr als 170 Millionen Nutzern schon sehen lassen.

Vimeo hat eine ziemlich gute Suchfunktion, mit der Besucher nach Videos, Personen, Kanälen und Gruppen suchen können.

Die Privatsphäre

Nicht jeder Webseitenbetreiber möchte, dass die Inhalte von allen gesehen werden. Wer Lerninhalte, Tutorials oder Online-Kurse verkaufen möchte, möchte den Videozugriff nur auf zahlende Besucher beschränken.

Youtube:

YouTube bietet drei Einstellungsmöglichkeiten für hochgeladene Videos.

  • Öffentlich, dieses Video kann von jedem angesehen werden.
  • Nicht gelistet, jeder der die URL kennt, kann sich das Video anehen.
  • Privat, dieses Video kann nur von freigeschaltenen Nutzern angesehen werden.

Abgesehen von diesen Einstellungen können Sie auch Kommentare zu Ihren Videos deaktivieren.

Für private Videos ist YouTube daher ideal geeignet.

Vimeo:

Vimeo bietet hier mehr Einstellungsmöglichkeiten als YouTube an. Videos lassen sich mit einem Passwort schützen, oder nur auf der eigenen Webseite einbetten.

Es lässt sich sogar einstellen, dass dieses Video auf der Vimeo.com Webseite selbst nicht angezeigt wird.

Wer eine Kontrolle darüber haben möchte, wer sich die eigenen Videos ansehen kann, der findet in Vimeo die ideale Video-Plattform.

Das Fazit

Beide Video-Plattformen YouTube und Vimeo bieten optimale Lösungen für den Einsatz in WordPress.

Letztlich läuft es darauf hinaus, welche Ziele oder Zielgruppe mit den eigenen Videos erreicht werden soll.

Wer auf seiner Webseite eine Mitgliedschaft für Lerninhalte, Tutorials oder Kurse verkaufen möchte, dann ist Vimeo die bessere Wahl.

Wer jedoch seine Videos kostenfrei anbietet der kommt um YouTube nicht herum.

Durch den unlimitierten Speicher lässt sich langfristig eine gute Abonennetenbasis aufbauen und ein viel größeres Publikum erreichen.

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Jordan Alleson
Webdesigner und Entwickler, der gerne mit WordPress schöne Dinge baut und anschließend darüber schreibt. Seine Interessen umfassen Technik, Usability sowie Zeitmanagement.
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